Arginin

Die Aminosäure ist für Hunde und Katzen essenziell. Welpen die mit der Muttermilch zu wenig Arginin erhalten, entwickeln schnell eine Katarakt, die zur Blindheit beim Welpen führen kann. Arginin ist außerdem ein Vorläufer von Stickstoffmonoxid (NO), das eine entspannende Wirkung auf die Gefäßmuskulatur hat. Die Zufuhr von Arginin kann also bei Herz oder Nierenerkrankungen durch Senkung des Blutdruckes unterstützend wirken. 

Wissenswertes:

Arginin ist an der Synthese von Harnstoff aus Ammoniak beteiligt. Fehlt Arginin in der Nahrung, kann eine Katze nach ein paar Stundenklinische Symptome einer Ammoniakvergiftung entwickeln (Hyperammoniämie):   Erbrechen, starker Speichelfluss und Nervenstörungen. Wird dieser Mangel nicht schnell behoben, kann er zum Tod des Tieres führen.

Wirkung im Organismus:

Es wurde nachgewiesen, das Arginin bei Personen, die an schwerer chronischen Herzinsuffizienz leiden, Atemprobleme aufgrund erhöhter CO2-Produktion vermindert. Arginin trägt zu einem funktionierenden Immunsystem bei. 

Natürliche Quellen:

Gewebe tierischer Herkunft wie Muskeln, Haut oder Haare sind reich an Arginin. Gelatine hat einen recht hohen Argininspiegel.  

Quelle: Nährstoffiebel Royal Canin

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