Fette

Hunde (mehr noch als Katzen) haben eine natürliche Vorliebe für fettreiche Nahrung. Diese muss allerdings beschränkt werden, wenn das Tier wenig Bewegung hat.  Ohne eine strenge Rationierung führt ein Überschuss an Fetten zu Adipositas/Fettleibigkeit oder anderen Erkrankungen. 

Aber ganz ohne fette kommt das Tier nicht aus, weil es ihm Energie und essenzielle Fettsäuren liefert. Fette bilden eine Familie organischer Verbindungen, die auch als Lipide bezeichnet werden. 

Die wichtigsten sind Fettsäuren, sie werden unter dem Begriff Triglyceride zusammengefasst. 

Man unterscheidet einfache (Triglyceride, Wachse) oder komplexe Fette (enthalten zahlreiche weitere Elemente). Beispielsweise bestehen die Zellmembrane aus Phospolipiden (phosphhorhaltige Fette). 

Fette sind die bedeutendste Energiequelle für Hund und Katze. Sie werden vom Tier mit Hilfe von Sauerstoff verbrannt (oxidiert), um die benötige Energie bereitzustellen.  

Ein Gramm Fett liefert etwa 9 kcal umsetzbare Energie, also das 2,5 fache von 1g Kohlenhydraten oder Protein. Bestimmte (essenzielle) Fettsäuren haben auch strukturelle Funktionen für die Zelle oder sind Vorboten für bestimmte Hormone. Nahrungsfette finden sich in tierischen (Butter, Talg, Schweineschmalz, Eier, Geflügelfett, Fischöl) und pflanzlichen (Öle, ölhaltige Körner) Nahrungsmitteln.

Quelle: Nährstofffiebel Royal Canin

 

Zuletzt angesehen