Folsäure

Auch bezeichnet als: Folat, Vitamin B9

Gesundheit/Vorsorge:

Folsäure ist an der Entwicklung des Nervengewebes beteiligt. Ein Folsäuremangel führt zu Missbildungen (z.B. Spina bifida) beim Fötus. Die Beigabe von Folsäure in der Nahrung einer trächtigen Hündin vermindert anscheinend wirksam das Auftreten von Gaumenspalten bei neugeborenen Welpen. Folsäure hat außerdem eine vorbeugende Wirkung gegen Anämie Erkrankungen.

Wissenswertes:

Folsäure wurde Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckt. Sie ist ein wasserlösliches Vitamin, das in der Leber des Tieres gespeichert wird. Seit einigen Jahren spricht man von Vitamin B9, zuvor trugen die Folate die Namen Vitamin M, Vitamin Bc  und Norit-Eluatfaktor.

Wirkung im Organismus:

Folsäure ist ein Vitamin der B-Gruppe. Sie ist essenziell für alle Gewebe, dessen Zellen sich schnell vermehren (z.B. beim Fötus). Sie ist an der Synthese der essenziellen Bestanteile der DNS beteiligt. Während seiner Entwicklung agiert der Embryo wie eine „Folsäurepumpe“, so dass es beim Muttertier leicht zu Mangelerscheinungen kommen kann, wenn es nicht ausreichend mit Folsäure versorgt wird. 

Natürliche Quellen:

Wie für die meisten Vitamine der B-Gruppe ist Hefe auch für Folsäure die wichtigste Rohstoffquelle. Aber auch in Leber und grünes Gemüse, besonders Spinat und Kresse, sind besonders reich an Folsäure.

 

 

Quelle: Nährstoffiebel Royal Canin

 

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