Zucker

Auch bezeichnet als: Mono-, Tri- und Di-Saccharide

Gesundheit/Vorsorge:

Zucker spielt keinerlei vorbeugende oder heilende Rolle für die Gesundheit. Enthält die Nahrung zu viel Zucker, kann dies zu Fettleibigkeit oder Diabetes beim Tier führen.

Wissenswertes:

Wenn man vom Zucker spricht, ist die Süßkraft und damit der Geschmack von Kohlenhydraten wie Saccharose oder Fructose gemeint. Ohne weiteres Attribut bezeichnet dieser Begriff Saccharose (Rüben- und Rohrzucker), kann aber auch auf Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker) oder Laktose (Milchzucker) verweisen. Im Gegensatz zum Hund ist die Katze unempfänglich für süßen Geschmack.

Wirkung im Organismus:

Laktose sorgt bei Welpen, die noch gesäugt werden, für eine sofortige Energiezufuhr. Um aufgenommen zu werden, braucht Laktose allerdings ein Verdauungsenzym, die Laktase, die nicht mehr gebildet wird, sobald das Tier keine Milch mehr konsumiert. Da diese Tiere selbst ihren Blutzucker aus Proteinen gewinnen können, haben Zucker für Hunde und Katzen keinen Nährwert. 

Natürliche Quellen:

Zucker stammen aus den Energiereserven der meisten Fruchtpflanzen, Beeren, Wurzeln oder Knollen. Die einzige tierische Zuckerquelle ist die Milchlaktose. 

 

Quelle: Nährstoffiebel Royal Canin

 

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